Starter Set - aber welches?

    07.05.2021
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    • Ab einer gewissen Koloniegröße benötigt man sicherlich eine 2. Farm, aber nicht zu Beginn...

      Und welche ich nehmen würde? - Gar keine, denn dort hat man zu wenig Beobachtungsmöglichkeiten. Darum würde ich eher einen Ytong empfehlen.


      Fixiere dich nicht allzu sehr auf die Ameisenshops, denn vieles ist meiner Meinung nach reine Abzocke!
      Gruß, Simon
    • werde mich nicht mehr fixieren aber mit Y-Tong wird es schwer weil ich keine Maschine habe mit der mann das berbeitet!
      Mit welcher macht man das denn? Wie ist dann mit der Befeuchtung von Brut und Kornkammer weil beide unterschiedlich ein müssen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ameisenhalter ()

    • Einen Ytongstein kann man sehr einfach mit einem Schraubendreher oder einer Handbohrmaschine (incl. Holzbohrer) bearbeiten. Also vorher ein gewünschtes Muster auf das Nest aufzeichnen (passend für die gewünschte Ameisenart - Kammergrößen) und schon kann es los gehen... wenn man den Stein vorher etwas befeuchtet, dann staubt es nicht so sehr extrem.

      Hier noch ein vorher>nachher Bild...

      B1u3W01f schrieb:




      Das Ausfräsen der einzelnen Kammern und Gänge geschah mit Hilfe eines Bohrers der Größe 8 bzw 10 mm.
      Es staubt zwar ne ganze Menge, aber unter ständigem Einsatz des Staubsaugers kann man solche Staubmengen auch unter Kontrolle bringen.
      Der Ein- und Ausgang befindet sich unten rechts am Ytong - ist ein wenig erkennbar - aber ich wollte das Bild nicht überarbeiten...

      Gruß, Simon
    • Wollte noch mal eure Meinung hören:

      Ab wie vielen Arbeiterinnen würdet ihr Pheidole pallidula ein Nest anbieten ?
      Ich dachte mir wenn es so ca. 100-150 sind oder sollten es noch mehr sein?
      Ich hatte meine Kolo. auch wenn es eigentlich nicht nötig ist jetzt ca. 2 Wochen etwas kühler gestellt.
      Könnte ich sie jetzt wieder etwas wärmer stellen oder sollte ich die ,,Winterruhe" ganz durchziehen?
      Danke schon mal für Antworten!
    • Man kann immer wenn man möchte ein Nest anbieten, es darf nur nie zu groß sein... also sollte man nicht unbedingt direkt ein riesiges Nest anbieten. Aber Pheidole können im Normalfall bis ca. 200 Individuen in einem Reagenzglas gehalten werden.

      2 Wochen Winterruhe ist keine wirklich lange Zeit, auch für eine verkürzte Winterruhe nicht... 2-4 Wochen dauert bei den einheimischen Arten allein das langsam Absenken der Temperatur. Also ich würde die an deiner Stelle noch bis Ende Januar an einem kühleren Ort stehen lassen und dann zurück in dein Zimmer holen.
      Gruß, Simon
    • OK werde versuchen meine neugier zu zügeln! Ist es Ok wenn man einmal pro Woche reinguckt oder ist das zu viel?
      Du musst aber auch bedenken das sie eigentlich gar nicht in den Keller gestellt werden müssen weil sie ja aus Südeuropa kommen! Es sollt nur eine "kleine" Pause sein weil sie ja wie gesagt eigentlich keine brauchen. Im Keller sind es ca. 15 Grad.
    • Eine Winterruhe oder Temperatursenkung bedeutet nicht das man nicht weiter nach den Ameisen schauen darf... sogar in tiefste Winterruhe kann man täglich nach seinen Ameisen schauen, nur wird das nach einer gewissen Zeit langweilig, denn sie bewegen sie ja kaum noch.

      Und das sie diese Absenkung "nicht" benötigen stelle ich in Frage, denn wenn man sich Klimatabellen vom Herkunftsland anschaut, dann sieht man dass es auch in Südeuropa schneit. Türkei ist noch etwas wärmer als Spanien oder Italien, aber dort kann es auch zu Schneefall kommen oder zumindest Temperaturen unter 10°C über einen längeren Zeitraum.
      Gruß, Simon
    • Pheidole benötigen recht feuchte Nester, dass kann ein Korknest nicht bieten.

      Du wirst um ein Erdnest, Ameisenfarm, Ytong- oder Gipsnest nicht drum herum kommen. Ein Ytong- bzw. Gipsnest sind quasi mit dem Korknest zu vergleichen, in dem man genauso viel Einsicht ins Nest erhält. Hauptunterschied (der Wichtigste zugleich) ist eben das Ytong und Gips das Wasser aufsaugen und dadurch die Feuchtigkeit über eine gewisse Zeit (abhängig von der Nestgröße) speichert und somit die Nestfeuchtigkeit konstant hält. Kork saugt kein oder nur minimal Wasser auf.
      Gruß, Simon
    • Ich habe bei einem Shop(weiß nicht ob man den Namen nennen darf) angerufen und die haben mir gründlich von einer Gips sowie einem y-tong nest abgeraten weil sie
      durch ihre geringe Größe sehr gut durch die rillen zwischen Glas und Gips/Y-tong durchkriechen können.
      Außerdem kann es vorkommen das durch den Gips der das Wasser sehr schnell aufsaugt eine unregelmäßige Befeuchtung entsteht und es bei dieser Art sehr schnell zu Schimmelbildung kommen kann.
    • Den Shop möchte ich wissen :D

      Den Zwischenraum von Ytong und Glas- oder Acrylglasscheibe kann man ganz simpel mit Silikon abdichten, welchen die meisten sowieso verwenden um die Glasscheibe anzukleben, denn nicht jeder Verschraubt die Scheibe ...

      Schimmelbildung kann in jedem Nest entstehen! Dabei spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel Futtertierreste oder andere organische Stoffe. Die Feuchtigkeit dieser Nester beschleunigt die Schimmelentwicklung, aber ohne Feuchtigkeit gibts keine Brutentwicklung bei den Ameisen ... :rolleyes:


      Ich vermute einfach mal, dass dir der Shop von Ytong und Gips abgeraten hat, weil der sich dadurch einfach nur erhofft dass du dir eine so arschteure Farm oder ein Starter-Set anschaffst!
      Gruß, Simon
    • Und befeuchten tu ich nicht oft. Pheidole pallidula bewässern ihr Nest ja angeblich auch selber.

      Müsste man das nicht sehen ob sie bewässern oder nicht?
      ich hatte mal Camponotus ligniperdus und die haben kleine steinchen aus der Tränke in ihr holznest gepackt. Da hat sich eine kleine Straße bildet. Das gleiche müsst ma dann ja bei den pheidole auch sehn können. bzw die brauchen doch auch irgend etwas um die feuchtigkeit ins nest zu tragen.. Steinchen, körnchen oder kleine eimerchen :frage: